Der TUI Palma de Mallorca Marathon – ein (Inselläufer-)Traum!?

Mallorca, 19. Oktober 2008

Von Heiner Kutza

 

Oktober 2007, Tag des 4. TUI Palma de Mallorca Marathons, und ich habe Geburtstag. Das Geschenk meiner Frau befindet sich in einem Kuvert, also ein Gutschein. Die vermutete „Überraschung“ weicht einer Verblüffung, denn ich bekomme die Teilnahme zur 5. Auflage, nebst einem zweiwöchigen Urlaub, geschenkt. Aber (zum Glück) nicht allein, sondern als Familienurlaub und der Marathon liegt genau in der Mitte, kann mich also noch akklimatisieren. Endlich wird es das erstemal sein, dass ich am Tag danach nicht zur Arbeit muß, sondern mich ausruhen kann. Wenn Vorfreude das Schönste sein soll, dann kann ich das jetzt die nächsten 363 Tage genießen. Und so ist es auch, ein tolles Geschenk! Als ich meinen Ältesten frage, ob er dort vielleicht auch laufen möchte, entscheidet er sich für die 10 km Strecke. Unser beider Befürchtung sind aber die durchaus noch möglichen hohen Temperaturen dort. Auf der Homepage www.tui-marathon.com informiere ich mich erst mal ausführlich. Einen Monat vor dem Lauf kommen die Bestätigungen, und wir wissen auch unsere Startnummern: 7157 für Olli und 735 für mich. Ergebnisse und Bilder werden später dort auch zu sehen sein.

Am 11.10.2008 gegen 21:30 stehe ich leicht schwitzend vor dem Bus, in dem meine Frau und die beiden Jungs bereits sitzen und warte auf die Abfahrt zu unserem Hotel bei Puerto Alcudia auf der anderen (nördlichen) Seite der Insel. Ja, dass Klima ist so wie ich es befürchtet hatte, schwül – warm, aber noch sind ja 8 Tage Zeit ......

Aufgrund muskulärer Probleme konnte ich zwei Wochen zu spät mit dem Marathontraining anfangen, also nur 10 Wochen und mein letzter langer Trainingslauf ist gleich für den nächsten Tag vorgesehen. Ich laufe am späten Nachmittag bei Sonnenschein vom Hotel aus los. Schon nach nur 30 Sekunden fange ich an zu schwitzen. Nach ca. 10 min muß ich die Straßenseite wechseln weil der Gehweg hier aufhört. Gleich darauf sehe ich das Schild Parc Natural, dass mit knapp 1700 ha größte Feuchtgebiet Mallorcas und entschließe mich, es läuferisch zu erkunden. Ich laufe auf mehr oder weniger engen, von meterhohem Schilf begrenzten Wegen bis an einige Begrenzungspunkte (Tore) und dann wieder Richtung Hotel. Eigentlich sollte dieser Lauf unter 2 h bleiben... Daß ich dabei aber am Hotel vorbei gelaufen bin (!), fällt mir leider zu spät auf und so komme ich auf 2:23 h und bin ziemlich „platt“. Dafür nehme ich mir zwei Tage Laufpause, bevor ich auch mit Olli trainiere. Am Tor zum Naturschutzgebiet verwehrt uns diesmal eine Angestellte den Zugang: Für Läufer verboten (?) – vor zwei Tagen war mir das verblichene Verbotsschild gar nicht aufgefallen. Am Tag danach laufe ich nochmals mit meinem Sohn, dass muß zur Vorbereitung reichen. Es waren jeweils zwischen 7 und 8 schweißtreibende km gewesen und Olli brauchte schon nach 30 min eine Pause – tolle Aussichten für unsere Starts.

Am Nachmittag vor dem Lauf, während eines sehr kräftigen Regens, bestelle ich ein Taxi für 7:00. Geweckt werden wir gegen 6:00 und auch unser Frühstück ist geregelt. Pünktlich sitzen wir dann auch, angezogen wie für einen Strandurlaub, im Taxi und es geht im Dunkeln los. Nach 45 min Fahrtzeit und 75 € Reisekosten kommen wir in der Nähe der Kathedrale „La Seu“ an.

Die Absperrungen sind bereits aufgebaut und der Verkehr wird von der lokalen Polizei, auch während des gesamten Rennens, geregelt. Nach einem Fußmarsch von ca. 800 m kommen wir zum Organisationsbereich, der vor der beeindruckenden Kathedrale unter freiem Himmel eingerichtet ist. Alles ist gut angelegt / organisiert und man hat Platz.

Olli und ich holen zunächst mal unsere Unterlagen ab, wobei Nichtläufer nicht in diesen, durch Drahtgitter abgesperrten Bereich, dürfen. Am Ausgang werden alle Chips zur Kontrolle gescannt, bei uns sind sie o.K. Wir suchen uns eine Bank und ziehen uns um. Aber ein Dixi – Klo muß ich doch noch aufsuchen. Hätte ich das man gleich zu Anfang getan, denn jetzt sind die Warteschlangen davor länger geworden.

Nun können wir unsere Beutel abgeben. So groß sollten sie eigentlich überall sein, es paßt jede Menge hinein. Kaum sind wir beide wieder zurück, weiß ich, was ich nicht hätte abgeben sollen. Also wieder zurück und den Beutel geholt (er wurde auf Anhieb gefunden). Nun kann ich die Brustwarzen abkleben, Arme und Beine eincremen und umgehend wieder zurück zur viel länger gewordene Warteschlange gehen. Zwei Personen kümmern sich gewissenhaft um die Annahme. Akribisch werden die Beutel entgegengenommen und aufgehängt (!), dabei wird die Schlange immer länger und der Start rückt näher. Irgendwann reicht es uns hier hinten, wir gehen geschlossen nach vorne und legen unsere Beutel einfach auf den Tisch. Die haben doch Zeit genug sie zu sortieren, zumal alles in 10 km, HM, Marathon und darüber hinaus noch in Männ- und Weiblein unterteilt ist.

Knappe 5 min vor dem Start um 9:00 stehe ich dann auch endlich in meinem Startblock B, gemeinsam mit den Halbmarathonis (auch sie in A, B und C eingeteilt). Pünktlich erfolgt der Start und mir fällt ein, dass ich meine Notverpflegung, ein Mars, bei meiner Frau gelassen habe. Aber sie steht zum Glück an der Absperrung, kramt es mir heraus und ich kann es mir in die Hosentasche stecken. Jetzt kann ich auch über die Matte laufen und mein erster Auslandsmarathon beginnt, bzw. mein 17. Marathon insgesamt.

Wir haben strahlenden Sonnenschein und es ist jetzt schon recht warm, genau das, was ich befürchtet hatte. Kein Regentag so wie gestern. So soll es mein erster „Genußlauf“ werden und ich beginne verhalten. Für die nächsten km geht es bei wenig Schatten in den Bereich des Yachthafens. Meinen 1. und auch schnellsten km absolviere ich in 5:09 min. Nach ca. 15 min halte ich auch nach den schnellsten Läufern Ausschau, die uns auf der anderen Straßenseite schon entgegen kommen. Nachdem ich auch um den Wendepunkt gelaufen bin beobachte ich wiederum die andere Seite, denn bald müßten auch schon die 10 km Läufer kommen, die nur 20 min nach uns gestartet wurden. Unter ihnen entdecke ich dann auch Olli. Mein lautes Rufen hört er allerdings wegen seines Kopfhörers nicht.

Kurze Zeit später werden Läufer von Ordnern auf Rädern und Motorrädern auf – und weg gescheucht, um den drei schnellsten10 km Läufern Platz zu machen. M. E. sollte man den Start dieser Läufer um mindestens eine halbe Stunde hinter dem Marathon legen! Auf jeden Fall hat man dadurch eine totale Vermischung der drei Wettbewerbe erreicht und für die Zuschauer ein riesiges Teilnehmerfeld.

Die Trennung von den 10 km Läufern erfolgt dann unspektakulär im Bereich des Starts nach ungefähr 9 Kilometern. Ein kurzer Blick auf meine Uhr zeigt, dass ich für die ersten 10 km 55:24 min benötigt habe, das ist o.k. (oder doch zu schnell?) Nach der 10 km Trennung gibt es ca. alle 3 km Erfrischungs – und Verpflegungspunkte, wo u.a. kleine Wasserflaschen gereicht werden. Für uns geht es jetzt in die Altstadt von Palma. Sonnen- und Schattenpassagen wechseln sich ebenso ab, wie die Streckenabschnitte bei denen es sehr moderat mal rauf und mal runter geht. Wunderschön ist es auch mit den Eindrücken; es ist sehr abwechslungsreich: Mal bewegen wir uns an oder auf breiten Straßen, mal laufen wir durch enge, winklige Gassen, die gelegentlich durch kleine Freiflächen unterbrochen werden. Es ist immer gut abgesperrt aber manchmal hofft man doch, dass hier niemand plötzlich schwungvoll aus einer Haustür tritt .....

Nach über 19 km geht es aus der Altstadt heraus und zur Trennung von HM und Marathon – und plötzlich bin ich „allein“ unterwegs, d.h. in jeweils 100 m Entfernung befinden sich die nächsten Läufer vor bzw. hinter mir. Fast bereue ich es nicht doch „nur“ den HM gelaufen zu sein, denn ein leichtes Unbehagen beschleicht mich jetzt schon, wenn ich an die noch zu laufenden km denke.

Nun führt die Strecke zunächst mal über belanglose Nebenstraßen stadtauswärts in Richtung „s'Arenal“. Die HM – Markierung passiere ich in 1:59:13 h. Das ist nun doch schon sehr langsam und nach einem „Genußlauf“ sieht es auch schon nicht mehr aus. Ein nur ca. 40 m über mir abfliegendes Flugzeug bei km 26 zeigt uns den Flughafen von Palma de Mallorca an – sowas bekommt man hier auch noch geboten!

Ab km 23 haben meine Durchgangszeiten eine 6 vorne stehen und in meinen Gedanken schleichen sich so heimtückische Überlegungen ein, wie: „Geh doch ein paar Schritte“. Noch wehre ich mich dagegen, denn das wäre für mich erste Mal bei einem Marathon. Andererseits ist es mit amtlichen 26° C im Schatten – den es bis zum Ende der Veranstaltung / des Tages nicht mehr gibt - sehr warm und es sind sicher über 35° C in der Sonne. Zudem muß ich auch an meine Gesundheit denken.

Aber jetzt „muß“ ich noch laufen, denn wir kommen ab km 29 wieder in mit vielen anfeuernden Zuschauern versehene Feriengebiete und so laufe ich bis km 31 durch, aber dann knicke ich doch ein und der nächste km wird in 9:14 min komplett gegangen. Das „Anlaufen“ fällt dann entsprechend schwer, mühsam kommt man wieder in Schwung. Laufen und gehen, so werden ab jetzt die letzten 11 km bis zum Ziel absolviert.

Was macht man mit einer kleinen Flasche Wasser? Nach ein paar kleinen Schlucken ist das Allermeiste noch drinnen und das reicht gerade aus, um mich, über dem Kopf ausgeleert, zu erfrischen – anfangs. Ab jetzt müssen es schon zwei Flaschen sein, eine für sofort und die 2. wenn das Laufshirt trocken zu werden beginnt. Wichtig, weil ein halbfeuchtes Shirt zu reiben anfangen würde, denn die Pflaster sind schon lange abgegangen.

Nun, da die Sonne ungehindert herunter brutzelt, merke ich, dass es doch gut war, und ist, dass sich laufen und gehen abwechseln. Man begegnet sich, denn viele andere machen es so wie ich. Zwischen km 37 und 40 spüre ich, zum Glück aber nur ansatzweise, was passieren könnte, wenn man überanstrengen würde bzw. unvernünftig läuft. Andere scheinen das wohl nicht berücksichtigt zu haben, denn man hört die Sirenen von Krankenwagen. Ich selbst sehe einen Läufer im Schatten auf einer Mauer liegen, betreut von einem Mitläufer und wünsche ihm das Beste.

Ansonsten ist die Strecke ab km 30 / 31 wieder sehr schön geworden. Man läuft fast durchgehend auf der abwechslungsreichen Strandpromenade entlang und man kann dem Badebetrieb zusehen. Was die wohl von uns Läufern denken, während sie sich, wenn es ihnen zu heiß wird, einfach im Meer abkühlen? Der Gedanke daran kommt mir auch, nasser kann ich nach einer Verpflegungsstation auch nicht mehr werden, sogar aus den Schuhen spritzt mir das Wasser. Auch am Flugplatz kommen wir noch mal vorbei, nur sind es jetzt die ankommenden Flugzeuge. Ca. 7 km vor dem Ziel ist auch wieder die Kathedrale zu sehen. Aber das ist ja noch soo weit hin, sie will und will nicht größer werden.

Eigentlich wollte ich ab dem 40. Kilometer durchlaufen, aber das Fleisch ist schwach, zumal es mit 10:18 min auch der langsamste Kilometer wird. Erst kurz vor dem 41. km kann ich mich dazu aufraffen, denn ich kann die jetzt wieder vermehrt aufkommenden anfeuernden Zuschauer, die meisten davon sind schon fertig gewordene Läufer, nicht mehr ignorieren. Dank des (endlich mal) groß gedruckten Vornamens (der vorgemeldeten Läufer) wird man auch direkt angesprochen, dass gefällt mir. Da ja nur der Körper schwächelt, aber nicht der Kopf, reagiere ich entsprechend auf jeden Zuspruch.

Ich muß noch mal den Startbereich durchlaufen, umrunde einen Gebäudekomplex und sehe endlich in ca. 200 m Entfernung das Ziel und davor den roten Teppich (die Holzbohlen davor sind mit einem roten Gewebe ausgelegt). Irgendwie legt sich bei mir plötzlich ein Schalter um und ich spüre die gelaufenen 42 km fast gar nicht mehr. Ich kann leicht und locker durchs Ziel rennen (!) und habe es geschafft. Leider geht der imaginäre Schalter wieder in die Ausgangsstellung und ich bin wieder platt. In dieser Form habe ich so etwas noch nie erlebt!

Nachdem mir die schöne und schwere Medaille um den Hals hängt besorge ich mir ein Alkoholfreies ... und setze mich erstmal in den Schatten zur ersten Ruhepause. Danach geht es im langsamen Pinguingang zur Kleiderabgabe (ca. 400 m) und anschließend zu den Duschen (ca. 300 m). Die sind aber sowas von kalt und wenig ergiebig, dass ich mich davor (im Freien) umziehe. Verschwitzt bin ich nicht, denn bestimmt an die 10 l Wasser hatte ich über mich entleert und meine Füße sehen aus, als hätte ich einen halben Tag im Wasser gestanden.

Anschließend gehe ich langsam zum Massagebereich und sehe nur eine Masseurin und 5 besetzte Liegen (?). So nötig habe ich es nun auch nicht, dass ich dieses Mißverhältnis noch vergrößern müßte. Dafür lasse ich mir die schon bezahlte Gravur, Name und Zeit (4:29:00), auf die Medaille machen und hole die Soforturkunde ab. Beides ist im „Handumdrehen“ fertig – alle Achtung.

Nun habe ich noch 90 min Zeit bis meine Familie zum vereinbarten Treffpunkt, den von vorhin, kommt. Das ist mir sehr recht, denn dann kann ich mich im Gras und Schatten liegend von den Strapazen ausruhen, obwohl ich bestimmt über 5 km gegangen bin. Dabei fällt mir besonders meine rechte Wade auf, mit Muskelbewegungen, als würden sich dicke Maden unter der Haut bewegen.

Als die Familie kommt erfahre ich auch Ollis Ergebnis: In 52:56 min ist er 228. von 940 Finishern geworden. In Anbetracht der Verhältnisse und seines dürftigen Trainings ein Superergebnis.

Es sind noch über eine Stunde bis zur Abfahrt des Busses, das müßte eigentlich reichen. Beim Aufstehen kann ich noch gerade einen Krampf in der linken Wade vermeiden. Die ersten Schritte sind sehr mühsam, aber es wird immer besser. Als wir unsicher werden, frage ich einen Einwohner nach dem Weg, denn ein klein wenig Spanisch aus meiner Schulzeit von vor fast 40 Jahren kann ich noch, und müssen prompt wieder zurück gehen. Auf einer Temperaturanzeige sehen wir, dass es um 16:30 immer noch 31° C in der Sonne sind. Wir fragen uns mit Hilfe anderer Busfahrer durch, aber dabei verrinnt die Zeit. Endlich sollen es nur noch 100 m in „dieser“ Richtung sein, aber wir haben nur noch 3 min bis zur Abfahrt. Jetzt müssen wir auch noch laufen! Aus den 100 Metern werden 300 und welcher von den 10 Bussen ist es? Wieder nachgefragt und natürlich ist es der am weitesten entfernte Bus. Ich bin erleichtert, als der Fahrer die Frage nach Alcudia positiv, wenn auch muffelig (er will pünktlich los fahren), beantwortet.

Endlich sitzen wir und nach 70 min und für 21€ können wir direkt vor unserem Hotel aussteigen. Ab unter die Dusche und dann zum Abendessen – jetzt ist der Marathontag zu ende.

Überraschenderweise habe ich an den nächsten beiden Tagen nur unwesentlich Muskelkater und am 3. Tag danach macht es mir keine Mühe mit Olli zusammen 45 min im kräftigen Dauerregen, nach einem langen Spaziergang, im Sand (an der Wasserlinie) zurück zum Hotel zu laufen.

Mein Fazit:

Organisatorisch war es auf dem gleich guten Standard wie in Deutschland (es ist ja auch das gleiche Orga – Team wie beim Hannover Marathon). Relativ negativ waren die Massagen und das Auflaufen der schellen 10 km Läufer. Alles war vor der imposanten Kulisse der Kathedrale „La Seu“ rund um einen kleine See angeordnet und gut auf kurzen Wegen zu erreichen. Sollte es allerdings mal regnen und das „Vergnügen“ hatten wir in unserem zweiwöchigem Urlaub an drei Tagen (der Oktober ist der regenreichste Monat auf Mallorca), dann würde ich mal gerne den „Plan B“ des Veranstalters kennen.

Die Strecke ist fast durchweg interessant, gut zu belaufen und mit vielen Hinweisschildern (für die Bevölkerung) und Absperrbändern gesichert. Die Stationen sind ausreichend bestückt und werden von freundlichen freiwilligen Helfern betreut. Wasserflaschen, anstatt Becher, sind hier wirklich das Optimum!!

Es waren 50 Nationen am Start gewesen und es gab einen Teilnehmerrekord bei den Anmeldungen von über 6300, zuzüglich der über 1500 Kinder bis 12 Jahre am Tag zuvor. Gefinisht haben demgegenüber „nur“ 4056 Teilnehmer: 954 Marathon, 2162 HM, 940 10 km.

Persönlich bin ich mit meinem 2. Inselmarathon, der 1. war auf Norderney – welch ein Unterschied! - auch zufrieden. Für einen „Urlaubsmarathon“ bei der Hitze habe ich mich noch achtbar geschlagen. Aber der beabsichtigte „Genußlauf“ ist es doch nicht geworden; vielleicht hätte ich noch langsamer anfangen sollen? Das ich dabei über 38 min langsamer gewesen bin als im Herbst letzten Jahres (in Bremen) muß ich hinnehmen. Dafür bin ich endlich auch mal deutlich über 4 h gelaufen und das ist auch eine Leistung. Als 645. bin ich leider, erstmals, doch noch ganz knapp im letzten Drittel geblieben (67,5% waren vor mir im Ziel).

Würde ich es noch mal machen? Den Marathon wohl besser nicht - obwohl, wenn's regnet und kalt ist ....... Die 10 km und besonders den HM aber immer!

Die gesamte Veranstaltung kann ich nur bestens empfehlen, es lohnt sich!

_____________________________________________________________________________________________

zurück zu laenderlaeufer.de Home
zurück zu insellaeufer.de Home


Anregungen, Ergänzungen und Korrekturen bitte an meine Emailadresse Sebastian.Luning@gmx.net
Sebastian Lüning, Bürgerwohlsweg 53, 28215 Bremen, Tel. 0421-2428 887